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Zum Werdegang der Modularisierung in der Schweiz

Die Anfänge der Modularisierung in der Schweiz reichen bis in die 70-er Jahre zurück. Damals wurde im Zusammenhang mit Reformvorhaben im Bildungsbereich über modulare Angebote diskutiert. Zur Umsetzung dieser Ideen kam es aber zunächst nicht. Erst im Jahr 1994 gab eine von Nationalrätin Judith Stamm eingereichte Motion den Anstoss zur Wiederaufnahme der Modularisierungsidee. Zwei Jahre später beauftragte das damalige Bundesamt für Gewerbe, Industrie und Arbeit (BIGA) die Schweizerische Gesellschaft für angewandte Berufsbildungsforschung (SGAB) damit, die Realisierbarkeit eines Baukastensystems zu prüfen. Nach einer dreijährigen Pilotphase legte die SGAB im Jahr 1999 ihren Schlussbericht vor, der dem Bund als Grundlage diente, um die Modularisierung im schweizerischen Aus- und Weiterbildungssystem weiterzuverfolgen. Dabei stand von Anfang an fest, dass man auf bestehenden Strukturen aufbauen und die Modularisierung schrittweise einführen würde.

Die Entwicklung des Baukastensystems wurde durch den Verein Modula (Schweizerische Modulzentrale) vorangetrieben und begleitet. In kurzer Zeit wurden in der Schweiz zahlreiche modulare Angebote entwickelt. Als Modula per Ende 2001 aufgelöst wurde, ging aber die koordinierende Stelle und damit auch ein Stück Transparenz verloren. Kurz darauf, Mitte 2002, publizierte das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) neue Richtlinien für die modulare Bildung.

Durch die Auflösung von Modula und die neuen Richtlinien entstand eine Situation, die eine neue Koordinationsstelle erforderte. ModuQua ist auf diesem Hintergrund entstanden und führt die bisher geleistete Entwicklungsarbeit weiter. ModuQua anerkennt die BBT- Richtlinien zur Modularisierung.