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Begriffe

Die wichtigsten Begriffe zum Verständnis des Modulsystems kurz erklärt:

Modul
  • Ein Modul ist das Basiselement des Baukastensystem und führt stets zu einer Kompetenz, die es einer Person ermöglicht, bestimmte berufliche oder ausserberufliche Aufgaben und Funktionen auszuführen.
  • Jedes Modul steht im Zusammenhang mit anderen Modulen und ist als Pflicht-, Wahlpflicht- oder Wahlmodul meistens Teil eines oder mehrerer Baukästen und - wenn bereits entsprechende Reglemente für Abschlüsse bestehen - auch Teil eines oder mehrerer Bausätze.
Bausatz
  • Ein Bausatz vermittelt ein spezifisches Bündel von Kompetenzen, das Modul eine einzelne Kompetenz.
  • Während Module mit einem Zertifikat abschliessen, steht am Ende eines Bausatzes ein berufliches Diplom.
Baukasten
  • Ein Baukasten beinhaltet mindestens zwei, meistens aber mehrere Bausätze.
Baukastensystem
  • Ein Baukastensystem besteht aus verschiedenen Baukästen, ein Baukasten aus mehreren Bausätzen und ein Bausatz aus mehreren Modulen.
Kompetenz
  • Eine Kompetenz beschreibt ein erfolgreiches Verhalten in einer Anwendungssituation, sei diese nun beruflich oder ausserberuflich. Über bestimmte Kompetenzen zu verfügen heisst, Anwendungssituationen zu bewältigen.
BEKOM
  • BEKOM sind berufsfeldbezogene Koordinationsstellen für modulare Weiterbildung, d. h. sie sind in der Regel für mehrere Berufs- oder Weiterbildungsabschlüsse in ihrem Bereich zuständig und stellen sicher, dass das Bildungssystem in ihrem Berufsfeld sinnvoll gegliedert und durchlässig ist. Ein BEKOM kann auch die Funktion der Rekursinstanz für Entscheidungen der ihr angegliederten QSK übernehmen. Manche BEKOMS üben auch selbst die Funktionen einer QSK aus.
    Die Module eines BEKOM sind in einem Baukasten enthalten, der in der Regel mehrere Bausätze umfasst.
    Träger eines BEKOM sind in der Regel Berufs- und Fachverbände.
Nicht-formelle Lernleistung
  • Von nicht-formeller Lernleistung sprechen wir, wenn eine Kompetenz ausserhalb formeller Bildungsangebote erworben wurde (durch praktische Erfahrung, autodidaktisch, etc.) und, wenn diese Lernleistung nicht oder nicht hinreichend durch entsprechende Zeugnisse (Arbeitsproben, Arbeitszeugnisse etc.) belegt werden kann.

Eine umfassendere Liste mit Definitionen wird in Kürze an dieser Stelle im pdf-Format veröffentlicht.